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09. November 2004

 

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DVB-T: Übertragungsstandard für das digitale terrestrische Fernsehen

Die Abkürzung "DVB-T" steht für den internationalen Standard "Digital Video Broadcasting - Terrestrial" und kennzeichnet das über Antenne ausgestrahlte digitale Fernsehen, das "ÜberallFernsehen". Daneben gibt es noch die DVB-Verbreitung über Satellit (DVB-S) und Kabel (DVB-C).

Wie bei allen DVB Standards wird das Signal auch bei DVB-T nach MPEG-2 (Motion Pictures Experts Group, 2. Norm) übertragen, dem mittlerweile weltweit verwendeten Verfahren für die Digitalisierung von TV-Signalen. DVB transportiert die Information grundsätzlich in Form von gleich großen Datenpaketen nach dem "Container-Prinzip". Damit können gleichzeitig Fernsehsignale, Audiosignale und Zusatz-Daten zusammengefasst in einem MPEG Transportstrom übertragen werden. Da das verfügbare Frequenzspektrum begrenzt ist, werden die Signale vor der Übertragung reduziert und komprimiert, damit die zu übertragende Datenmenge, im Fachjargon: Datenrate, möglichst niedrig wird. Beim MPEG-2 Verfahren kann die Datenrate für ein Fernsehprogramm zwischen 2 MBit/s und 15 MBit/s eingestellt werden, je nachdem, welche Übertragungsqualität man erzielen möchte.

Für eine dem heutigen analogen PAL-Fernsehsignal gleichwertige Bildqualität werden bei digitaler Übertragung ca. 3 bis 5 MBit/s benötigt. Für die Übertragung von Bildern mit sehr hohem Bewegungsanteil, z.B. Sportübertragungen, muß eine größere Datenrate gewählt werden. Die MPEG-Codierung ermöglicht es, auf einem heute üblichen Übertragungskanal (7 bzw. 8 MHz Bandbreite) mehrere Fernsehprogramme und zusätzlich noch andere Dateninhalte zu senden.

Für DVB-T sind drei Modulationsverfahren festgelegt worden: QPSK, 16-QAM und 64-QAM. Sie erfüllen gemeinsam mit weiteren wählbaren Systemparametern unterschiedliche Anforderungen an Übertragung und Empfang. So kann z.B. der Schutz gegen Übertragungsfehler unterschiedlich hoch gewählt werden.

Durch diese Flexibilität besteht die Möglichkeit, die Anzahl der auszustrahlenden Programme und die Empfangsart zu bestimmen, also z.B., ob mobil, portabel mit Stabantenne oder stationär empfangen werden soll.

Quelle: DVB-T: Das ÜberallFernsehen, http://www.ueberall-tv.de

  Nordrhein-Westfalen - Regionaler DVB-T Regelbetrieb

In Nordrhein-Westfalen ist die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM, http://www.lfm-nrw.de) für den Umstieg auf DVB-T zuständig.

Regelbetrieb:

Düsseldorf/Ruhrgebiet, 08.11.2004

ARD Das Erste, ZDF, ZDF dokukanal, ZDF infokanal, ZDFdigitext, 3sat, ARTE, Phoenix, RTL, RTL 2, Super RTL, VOX, SAT 1, Pro Sieben, Kabel 1, N24, KI.KA, WDR Fernsehen; ab 04.04.2005 NDR Fernsehen; MDR Fernsehen, RBB Berlin, EuroSport, DSF, VIVA, NEUN LIVE, Südwest Fernsehen Rheinland-Pfalz

Der untenstehende Kartenausschnitt zeigt in groben Zügen das Empfangsgebiet, in dem nach Abschluss der Umstellung zu empfangen sein wird.

 

 

Dabei bedeuten: 

Der helle (innere) Bereich:

"indoor"-Empfang mit Zimmerantenne möglich

Der blassgrüne (mittlere) Bereich:

"outdoor"-Empfang mit Stabantenne im Freien möglich

Der grüne (äußere) Bereich: 

 Empfang mit Dachantenne möglich

 

 

Bei weiteren Fragen steht Ihnen Herr Thomas Mainz gerne zur Verfügung. Bei uns erhalten Sie auch entsprechende Receiver und Antennen. 

 

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